Odyssee einer Urkunde. Die Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849

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Ausstellung
Eine Ausstellung über die abenteuerliche Geschichte der Paulskirchenverfassung ist am Montag in Frankfurt eröffnet worden. «Immer wieder versteckt, entwendet, ausgestellt, verschollen und wiederentdeckt», beschrieb die Stadt Frankfurt den Werdegang des Dokuments. In der Wanderausstellung «Odyssee einer Urkunde. Die Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849» wird erstmals seit 175 Jahren die Originalurkunde am Ort ihrer Unterzeichnung präsentiert.

Die Verfassungsurkunde überdauerte Monarchien, eine Republik, zwei Diktaturen und zwei Weltkriege - dabei geriet sie laut Mitteilung auch in die Hände eines Kleinkriminellen, war in über 300 Metern Tiefe eingelagert und tauchte auf einer Schutthalde an einem Potsdamer See wieder auf. Anhand von Schautafeln, Dokumenten und Bildern können die Besucher die Geschichte der Urkunde nachvollziehen. Die kostenlos zu besichtigende Ausstellung endet am 3. Mai. Realisiert wurde sie von der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte mit Sitz in Weimar und Mainz.

Die Paulskirchenverfassung war die erste gesamtdeutsche und demokratische Verfassung Deutschlands. Sie wurde zwar nie wirksam, legte aber die Grundlage für spätere deutsche Verfassungen.


Terminübersicht

Sonntag, den 14.04.2024

10:00 - 17:00 Uhr

Montag, den 15.04.2024

10:00 - 17:00 Uhr

Dienstag, den 16.04.2024

10:00 - 17:00 Uhr

Gut zu wissen

Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

Preisinformationen

Hier finden Sie die Öffnungszeiten der Paulskirche:
https://www.visitfrankfurt.travel/poi/paulskirche

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Paulskirche
Paulsplatz
60313 Frankfurt am Main

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