1. Kammerkonzert 2026/27

  • Klassik
Interpreten:
QUATUOR HERMÈS
Omer Bouchez, Violine
Elise Liu, Violine
Manuel Vioque-Judde, Viola
Yan Levionnois, Violoncello
HÉLÈNE CLÉMENT Viola

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791) Streichquintett C-Dur KV 515
Anton Bruckner (1824–1896) Streichquintett F-Dur

Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.


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Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.
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Junge Leute bis 27 Jahre erhalten 50% Ermäßigung auf Einzelkarten für alle Konzerte, im Rahmen der verbilligten Abendkasse gibt es ab einer Stunde vor Konzertbeginn Karten für 12 Euro in den Preisgruppen 3- 6 an der Kasse der Alten Oper.
Schwerbehinderte ab GdB 80 erhalten 50 % Ermäßigung auf Einzelkarten für alle Konzerte. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.
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Kaisergattung Streichquintett
Das Streichquartett gilt allgemein als „Königsgattung“ der Kammermusik. Doch was ist dann das Streichquintett – die „Kaisergattung“? Für Kenner jedenfalls gebührt dem Quintett mindestens derselbe Rang wie dem Quartett. Das Repertoire ist zwar bei Weitem nicht so umfangreich wie das für Streichquartett, doch umso erlesener sind die wenigen Beiträge, die hier innerhalb eines guten Jahrhunderts geschaffen wurden. Am Anfang steht Wolfgang Amadeus Mozart, der in Salzburg nach dem Vorbild des dortigen Hofkomponisten Michael Haydn seinen ersten eigenen Versuch mit der erweiterten Besetzung – Streichquartett plus zweite Bratsche – unternahm. Und der zehn Jahre später in Wien gleich vier solche Werke komponierte, die das Quintett zu allerhöchstem Ansehen brachten – das C-Dur-Streichquintett ist vielleicht das bedeutendste davon.
Nach einem Zwischenspiel mit wenigen Quintetten von Beethoven, Schubert und Mendelssohn brachte dann erst das Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Blüte des Streichquintetts hervor und zugleich quasi schon den Abschluss der Gattungsgeschichte: zwei Quintette von Johannes Brahms, eines von Antonín Dvořák – und schließlich das monumentale F-Dur-Streichquintett Anton Bruckners, sein einziger reifer, dafür umso gewichtigerer Beitrag überhaupt zur Kammermusik.
Das Quatuor Hermès, eines der tonangebenden Ensembles in der reichen französischen Quartettlandschaft, wird bei seinem ersten Auftritt in den Museumkonzerten verstärkt von der Bratschistin Hélène Clément und widmet sich zwei Gipfelwerken der Gattung Streichquintett: Mozarts C-Dur- und Anton Bruckners F-Dur-Quintett. Ein Abend der Superlative!

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