Aida
Giuseppe Verdis „Aida“ verbindet große Chorszenen und eindringliche Arien mit einem tragischen Konflikt zwischen Liebe, Loyalität und politischer Macht. Im Mittelpunkt steht die äthiopische Prinzessin Aida, die als Gefangene am ägyptischen Hof lebt. Ihre Liebe zum Feldherrn Radamès gerät zwischen die Fronten des Krieges, während auch die Königstochter Amneris um ihn wirbt.
Die Frankfurter Inszenierung von Lydia Steier rückt weniger exotische Pracht als die zerstörerischen Folgen von Gewalt in den Mittelpunkt. Die Handlung spielt im beklemmenden Innenraum eines Bunkers, vor dessen Mauern der Krieg tobt. So erscheinen selbst Triumph und Siegesjubel in einem bitteren Licht. Verdis monumentale Musik trifft dabei auf ein konzentriertes Kammerspiel über Menschen, die in erbarmungslosen Machtstrukturen nach ihrem eigenen moralischen Kompass suchen. Gesungen wird die vieraktige Oper in italienischer Sprache; deutsche und englische Übertitel begleiten die Aufführung.
Die Frankfurter Inszenierung von Lydia Steier rückt weniger exotische Pracht als die zerstörerischen Folgen von Gewalt in den Mittelpunkt. Die Handlung spielt im beklemmenden Innenraum eines Bunkers, vor dessen Mauern der Krieg tobt. So erscheinen selbst Triumph und Siegesjubel in einem bitteren Licht. Verdis monumentale Musik trifft dabei auf ein konzentriertes Kammerspiel über Menschen, die in erbarmungslosen Machtstrukturen nach ihrem eigenen moralischen Kompass suchen. Gesungen wird die vieraktige Oper in italienischer Sprache; deutsche und englische Übertitel begleiten die Aufführung.







