„AUFTUNEN UND PEPPEN“ – ARBEITEN VON MARKUS SCHMITZ

Ausstellung
Im vergangenen Jahr rückte das Atelier Goldstein in fünf Einzelausstellungen sowie einer großen Gruppenausstellung die Goldstein-Künstler*innen in den Fokus. In diesem Jahr setzt sich diese Ausstellungsreihe fort: Den Auftakt macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz.Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. In ihrer klaren und zugleich ornamentalen Setzung erinnern sie an Bleiverglasungen oder an die Umrisskraft mittelalterlicher Holzschnitte. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges Auftunen und Peppen der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird. Als weiteren Fundus nutzt Markus Schmitz seine Sammlung von Magazinen. In diesen Arbeiten führt der Scherenschnitt in Kombination mit der beidseitigen Ansicht der Magazinblätter zu einer neuen Lesart von Werbung und Artikeln. Markus Schmitz, 1980 in Köln geboren, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Seine Arbeiten waren bisher in rund 25 Ausstellungen zu sehen – darunter 2025 eine Ausstellung in der Galerie L‘Atlas in Paris, 2024 im Kunst | Haus Lustenau (Österreich), 2023 eine Einzelausstellung in der Frankfurter Galerie Heussenstamm und 2017 in der Paulskirche. Im öffentlichen Raum ist in Frankfurt eine wetterbeständige Cut-out-Arbeit im Kunstparcours „Terra Incognita“ auf dem Union Areal zu sehen. In der Marienkirche Aulhausen gestaltete der Künstler die Mariennische und vier Fensterbilder

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Schweizer Str. 84
60594 Frankfurt am Main

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