Mozarts „Zaide“ ist ein faszinierendes Opernfragment über Liebe, Freiheit und die Grenzen menschlicher Empathie. Zaide und Gomatz begegnen sich in der Gefangenschaft des Sultans Soliman und verlieben sich ineinander. Ihr gemeinsamer Fluchtversuch scheitert – doch ob sie begnadigt oder bestraft werden, bleibt offen. Das unvollendet überlieferte Singspiel besitzt weder Ouvertüre noch Finale und bricht vor der entscheidenden Antwort ab.
Gerade diese Leerstelle macht den besonderen Reiz des Werks aus. Die Inszenierung verbindet „Zaide“ mit Auszügen aus Mozarts Schauspielmusik „Thamos, König in Ägypten“ und rückt die dunklen Seiten der Geschichte in den Mittelpunkt. Macht, Zwang und Gewalt treffen auf den Wunsch nach Selbstbestimmung und die Hoffnung, dass Liebe gesellschaftliche Grenzen überwinden kann. So entsteht ein eindringlicher Musiktheaterabend, der Mozarts feine Betrachtung der menschlichen Seele mit Fragen verbindet, die bis in die Gegenwart reichen. Gespielt wird in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Gerade diese Leerstelle macht den besonderen Reiz des Werks aus. Die Inszenierung verbindet „Zaide“ mit Auszügen aus Mozarts Schauspielmusik „Thamos, König in Ägypten“ und rückt die dunklen Seiten der Geschichte in den Mittelpunkt. Macht, Zwang und Gewalt treffen auf den Wunsch nach Selbstbestimmung und die Hoffnung, dass Liebe gesellschaftliche Grenzen überwinden kann. So entsteht ein eindringlicher Musiktheaterabend, der Mozarts feine Betrachtung der menschlichen Seele mit Fragen verbindet, die bis in die Gegenwart reichen. Gespielt wird in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.








