Dass die gotische Liebfrauenkirche auf dem Liebfrauenberg nahe der Zeil steht, geht auf einen Entschluss des Bürgermeisters Wigel von Wanebachs im 14. Jahrhundert zurück. Er selbst und andere einflussreiche Patrizier der Stadt kauften mehrere Häuser auf dem höchsten Punkt der Stadt und er entschied, hier seine Bürgerstiftung und die Kirche zu Ehren „Unserer Lieben Frau“ errichten zu lassen. Warum es sich bis heute lohnt, sie zu besuchen? Darauf gibt es mindestens drei Antworten. Zum einen beherbergt sie mit dem Dreikönigs-Tympanon aus der Werkstatt des Stadtbaumeisters Madern Gertheners ein Juwel der Kunstgeschichte. Zum zweiten ist sie bis heute Klosterkirche der Kapuzinermönche und als solche nicht nur eine Oase der Stille, sondern auch ein Ort des sozialen Engagements – zum Beispiel beim täglichen Frühstück für arme und obdachlose Menschen. Und drittens, ein besonderer Tipp für die Adventszeit: Dann finden hier täglich stimmungsvolle Weihnachtskonzerte statt.








