Schillerdenkmal
Nein – Friedrich Schiller war kein waschechter Frankfurter, im Gegensatz zu Johann Wolfgang von Goethe, dem zweiten prägenden Dichter der Weimarer Klassik. Zwischen 1782 und 1784 wohnte Schiller jedoch dreimal kurz in der Stadt, und er erlebte im Frankfurter Stadttheater die Uraufführung seines erfolgreichen Dramas „Kabale und Liebe“. Zu Schillers 100. Geburtstag im Jahr 1859 beschloss die Bürgerschaft deshalb, ihm ein überlebensgroßes Denkmal zu stiften, entworfen vom Frankfurter Bildhauer Johannes Dielmann: Sein Dichterfürst ist vier Meter hoch und trägt Buch, Schreibfeder und einen Lorbeerkranz. Schon auf den ersten Blick sollte jeder die Bedeutung Schillers für die deutsche Literatur erkennen. Nach der Enthüllung stand das Denkmal zunächst bei der Hauptwache, dann zeitweise auf dem Rathenauplatz. Doch seit 1955 ziert es die grüne Oase der Taunusanlage, gleich hinter dem Taunustor, von der du übrigens auch einen tollen Blick hast: Durch die Bäume geht die Sicht direkt auf Frankfurts Skyline.







