• Ausstellung
Münzen, Aktien und Kreditkarten erzählen von Kolonialismus, Klimakatastrophen und Wandel. Die Ausstellung macht globale Geschichte greifbar und verbindet Frankfurt mit der Welt.
Kann eine Münze die Welt erklären? Die Ausstellung „Die Welt im Geld – Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ zeigt, wie eng Frankfurt seit Jahrhunderten mit wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen rund um den Globus verbunden ist. Münzen, Medaillen, Geldscheine, Aktien und Kreditkarten werden dabei zu überraschenden Zeugnissen einer vielschichtigen Verflechtungsgeschichte. So führt eine Frankfurter Teuerungsmedaille zu einem Vulkanausbruch in Indonesien, dessen Folgen Ernten zerstörten und Lebensmittelpreise steigen ließen. Eine Aktie verweist auf koloniale Märkte, während eine Kreditkarte von der Umweltbewegung der 1970er-Jahre erzählt. Ausgehend von solchen Objekten eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf Krieg, Migration, Klimakatastrophen, technische Entwicklungen und kulturellen Wandel. Der Blick auf das Geld führt weit über Finanzgeschichte hinaus und verbindet scheinbar unscheinbare Fundstücke mit großen historischen Zusammenhängen. So wird Frankfurt als Knotenpunkt weltweiter Beziehungen greifbar – von der Antike bis in die Gegenwart.

Organisation

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main