Jazz im Palmengarten Adam Baldych Quintet Portraits

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Der polnische Jazzgeiger Adam Bałdych gehört nicht nur zu den einzigartigen Virtuosen, sondern auch zu den großen Poeten des aktuellen Jazz. Seine Musik hat eine besonders lyrische Ader, gespeist aus der klassisch-romantischen Tradition seines Instruments, aus den typischen Melismen der polnischen Volksmusik, aber auch durch die Blue Notes des Jazz. Es sind tatsächlich eher Gedichte als Geschichten, die Adam Bałdych mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln kreiert, vom Pizziccato und Battuto über butterweichen Bogenstrich bis zu Verfremdungen und Loops.

Adam Bałdych ist „zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten“, meint Ulrich Olshausen in der F.A.Z. Ab dem neunten Lebensjahr besuchte der 1986 geborene Adam eine Musikschule und galt bald als Wunderkind auf der Violine. Mit dreizehn Jahren entschied er sich für den Jazz. Mit 16 Jahren begann er eine internationale Karriere und spielte bald in Europa und Asien. Nachdem er sein Jazzstudium an der Musikakademie Kattowitz mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, erhielt er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston.

Er spielte auf zahlreichen internationalen Festivals und wurde vielfach ausgezeichnet, so beim Echo Jazz, beim Grand Prix Jazz Melomani und mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen.

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Eine Veranstaltung des Palmengarten Frankfurt, kuratiert von der Jazz-Initiative Frankfurt am Main

Organisation

Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main

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