Kunst im Lichthof: „RAUMSTATION“

Ausstellung
 Ein Raum von nur sechs Quadratmetern beherbergt ein Jahr lang eine futuristische Raumstation: Hier, im Lichthof zwischen Rententurm und Saalhof im Historischen Museum Frankfurt, eröffnet heute die Kunst Intervention im Lichthof der Frankfurter Künstlerin Heide Weidele (*1944). Die Installationskünstlerin, die seit 1971 in Frankfurt lebt, arbeitet mit Alltagsmaterialien und mit dem Raum. Eigens für den Lichthof hat sie eine turmartige Skulptur aus „armen“ Materialien und Kunststoffteilen entwickelt, die sie gesammelt hat. Daraus gestaltete die Künstlerin einen komplexen Raumkörper, der Assoziationen an die Raumstationen ISS oder Mir wecken soll. „Vorwiegend arme Materialien wie Pappe, Bauholz, Fundstücke, Plastikteile und der Fundus eigener Fotos dienen als Bausatz, aus dem heraus in spielerischen, nicht geplanten Prozessen Arbeiten aufgebaut und später wieder zerlegt werden, um sodann sich aus den Teilen neu zu akkumulieren“, erklärt Weidele in einem Statement. Eine zentrale Rolle spielen dabei Farbe und Licht. Gezielt setzt die Künstlerin farbige Kunststoffe und Lichtquellen in ihren Arbeiten ein. Auch in der „Raumstation“ erzeugt grünes, beinahe stellares Licht eine atmosphärische Verdichtung, die den Lichthof in eine andere Wirklichkeit überführt. 

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