Rothschildpark
In den über 200 Jahren seines Bestehens, hat der Park nahe der Alten Oper schon so manchen Wandel durchgemacht: Als Amschel Mayer von Rothschild das Grundstück an der Bockenheimer Landstraße 1816 kaufte, lag es noch am Stadtrand und wurde zunächst als Nutzgarten samt Gartenhaus angelegt. Doch bereits in den 1830er Jahren ließ er das Grundstück zu einem englischen Landschaftspark umbauen, samt klassizistischem Palais und neugotischem Turm. Gute hundert Jahre später, im Jahr 1938, wurde die jüdische Familie Rothschild gezwungen, den Park zu verkaufen. Zurück bekam sie ihn erst 1951.
Heute dient der Park, dessen Palais im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, als städtische Grünanlage – mit weiten Wiesen, imposanten alten Bäumen, verschlungenen Wegen, einem restaurierten neugotischen Turm, Kinderspielplatz und Georg Kolbes überlebensgroßem „Ring der Statuen“. Das Kunstwerk ist immer mal wieder Anlass für Diskussionen, da die Rolle des Bildhauers in der NS-Zeit umstritten ist.
Heute dient der Park, dessen Palais im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, als städtische Grünanlage – mit weiten Wiesen, imposanten alten Bäumen, verschlungenen Wegen, einem restaurierten neugotischen Turm, Kinderspielplatz und Georg Kolbes überlebensgroßem „Ring der Statuen“. Das Kunstwerk ist immer mal wieder Anlass für Diskussionen, da die Rolle des Bildhauers in der NS-Zeit umstritten ist.








