Gute Dinge entstehen manchmal ungeplant – der Schwedlersee ist ein Beispiel dafür. Eigentlich war hier Anfang des 20. Jahrhunderts die Erweiterung des Osthafens geplant. Der Boden wurde ausgehoben, die Verbindung zum Nordbecken jedoch nie hergestellt. So füllte sich die Grube irgendwann mit Grundwasser und es entstand ein Naherholungsgebiet, das den Namen des Bauingenieurs Johann Wilhelm Schwedler trägt. Für die Frankfurter ist dies ein Glück: An die kleine, grüne Oase pilgert, wer Teil des Frankfurter Schwimmclubs ist, wer Eisvögel, Kormorane oder Wasserschildkröten beobachten möchte oder wer im hiesigen Open-Air-Restaurant an einem Sommerabend gern einen Aperitif oder Sundowner zu sich nimmt.


