Der Schlüssel würde noch passen – Moskauer Erinnerungen
Irina Scherbakowa, geboren 1949 in Moskau, ist Historikerin und Publizistin. Sie arbeitete als Redakteurin und Übersetzerin deutscher Literatur. Seit Anfang der 1980er Jahre führte sie Gespräche mit GULAG-Überlebenden und leitete ab der Gründung von Memorial (1989) die Bildungsarbeit der russischen Menschenrechtsorganisation, vor allem den Geschichtswettbewerb. Forschungsaufenthalte führten sie nach Berlin, Wien, Salzburg und Jena. 2021 liquidierte das Putin-Regime die NGO; 2022 erhielt Memorial gemeinsam mit einer ukrainischen und einer belarussischen Organisation den Friedensnobelpreis. Im selben Jahr verließ Scherbakowa ihr Heimatland, heute lebt sie in Berlin und Tel Aviv. Sie ist Vorstandvorsitzende der in Berlin gegründeten Exilorganisation Zukunft Memorial, gehört dem Kuratorium der Gedenkstätte Buchenwald an und ist Ehrenmitglied des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Im Januar 2026 erhielt sie zusammen mit Julia Nawalnaja den Ludwig-Beck-Preis für Zivilcourage der Landeshauptstadt Wiesbaden. 2026 hat sie ein neues Buch vorgelegt: „Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen“. Als eine der selten gewordenen Stimmen der russischen Opposition verbindet Scherbakowa russische Geschichte mit persönlichen Erlebnissen und Arbeitserfahrungen. Das Buch macht Hoffnung und ist, im Sinne eines gelehrten „Edutainments“, zugleich aufschlussreich und unterhaltsam. 2026 wurde das Buch für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert. (Biografie zur Autorin des Verlags Droemer Knaur)
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Preisinformationen
Preis Erwachsener: 4,00 €
Preis ermäßigt: 2,00 €
Organisation
Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main
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