Siedlung Bornheimer Hang
1.540 Wohnungen schufen Architekt Ernst May (1886-1970) und seine Mitstreiter*innen im Programm des Neuen Frankfurt zwischen Saalburgallee und Kettelerallee im Stadtteil Bornheim. Wie bei allen neuen Siedlungen der ambitionierten Wohnungsbau-Initiative ging es auch hier um Neues Bauen mit Klarheit und Funktionalität: Die meisten Wohnungen
hatten zwei bis drei Zimmer und eine Ausstattung, die in den 1920er Jahren radikal modern war. Bestes Beispiel dafür: die berühmte Frankfurter Küche als Teil jeder neuen Wohneinheit. Gleichzeitig war das Bornheimer Projekt für die Architekt*innen gleich eine doppelte Herausforderung. Zum einen sorgt der Bornheimer Hang im Osten für eine besondere Topografie und öffnete den Blick von der Siedlung abwärts zum Riederbruch. Zum anderen war der junge Stadtteil Bornheim in den 1920ern bis an den Frankfurter Stadtrand herangewachsen. May und Kolleg*innen bauten deshalb hier für ihre Verhältnisse geradezu angepasst. Nahe des Pestalozzi-Platzes entstanden mehrgeschossige Häuser mit Steil- statt Flachdächern und mit der markanten weißen Heilig-Kreuz-Kirche erhielt die Siedlung einen besonderen optischen Fixpunkt.
hatten zwei bis drei Zimmer und eine Ausstattung, die in den 1920er Jahren radikal modern war. Bestes Beispiel dafür: die berühmte Frankfurter Küche als Teil jeder neuen Wohneinheit. Gleichzeitig war das Bornheimer Projekt für die Architekt*innen gleich eine doppelte Herausforderung. Zum einen sorgt der Bornheimer Hang im Osten für eine besondere Topografie und öffnete den Blick von der Siedlung abwärts zum Riederbruch. Zum anderen war der junge Stadtteil Bornheim in den 1920ern bis an den Frankfurter Stadtrand herangewachsen. May und Kolleg*innen bauten deshalb hier für ihre Verhältnisse geradezu angepasst. Nahe des Pestalozzi-Platzes entstanden mehrgeschossige Häuser mit Steil- statt Flachdächern und mit der markanten weißen Heilig-Kreuz-Kirche erhielt die Siedlung einen besonderen optischen Fixpunkt.
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